Heard und McDonaldinseln (dpo) - Das lassen sie sich nicht gefallen! Nachdem die USA heute alle Waren von Heard und den McDonaldinseln (Einwohnerzahl: 0) im Indischen Ozean mit Importsteuern von 10 Prozent belegt haben, schlagen die in dem australischen Außengebiet nahe der Antarktis lebenden Pinguine nun ihrerseits mit Strafzöllen zurück.
"Im Namen aller Pinguine, Robben und Vögel, die hier leben, sagen wir ganz deutlich: Wir wehren uns gegen diese Ungerechtigkeit", erklärte heute ein Sprecher der von Menschen unbewohnten Inselgruppe. "Ab jetzt werden 10 Prozent Importabgabe auf US-Whiskey und Motorräder fällig. Möge das Donald Trump eine Warnung sein!"
Experten zufolge handelt es sich bei den Gegenzöllen, über die heute lange im Rat der Pinguine diskutiert worden war, eher um eine symbolische Geste. "Auf die Importmenge dieser Waren durch Heard und die McDonaldinseln dürfte das keinen negativen Einfluss haben", meint etwa Wirtschaftswissenschaftlerin Marianne Zweig. "Die ist schon seit Jahren stabil bei null – außer im Jahr 2007, als eine Seerobbe nach einem Lottogewinn eine Harley-Davidson einfliegen ließ."
Die Gegenzölle treten bereits morgen in Kraft.
ssi, dan; Foto: Shutterstock