Das lässt Europa nicht auf sich sitzen: Nach den Mega-Zöllen von US-Präsident Trump auf Produkte aus der EU hat Brüssel nun Gegenzölle angekündigt – und die treffen die Vereinigten Staaten tief ins Mark. Hier sind 22 Waren aus den USA, auf die die EU jetzt Importgebühren erhebt:
1. Cowboys
Zölle von 20 Prozent auf US-Cowboys werden die heimische Cowboy-Industrie in der EU stärken.
2. McDonald's, Burger King, KFC, Subway etc.
Auch auf US-Fastfood sollen künftig Zölle fällig werden: Ganze 35 Prozent. Europäische Restaurantketten werden gebeten, ungesünderes Essen anzubieten, um den Wegfall für die Kunden zu kompensieren.
3. Verschwörungstheorien
Über den großen Teich geschwappte Verschwörungen wie Q-Anon, Chemtrails, 9/11 Truthers und das Trinken von Bleiche gegen Krankheiten werden künftig von der geheimen EU-Weltregierung in Brüssel (unterstützt durch das WEF, Klaus Schwab und George Soros) mit Zöllen in Höhe von 25 Prozent belegt.
4. Monster Energy Drink
15 Prozent auf Monster Energy Drink. Um ökonomische Unwuchten zu vermeiden, soll Teenagern im Gegenzug das Taschengeld erhöht werden.
5. Bananen
25 Prozent auf Bananen aus Vermont.
6. LNG-Gas
Auf LNG-Gas soll künftig ein Einfuhrzoll von symbolischen 0,000001 Prozent erhoben werden (die EU braucht das Zeug gerade echt dringend).
7. Netflix-Serien
Hier erhebt die EU künftig 1 Prozent Zoll. Der Preis für das günstigste Netflix-Abo beträgt somit 956 Euro im Monat.
8. Halloween
20 Prozent aller durch Kinder eingesammelten Süßigkeiten gehen an den Zoll.
9. Nervige Anglizismen bzw. US-Amerikanismen
Wer wortwörtlich übersetzte Amerikanismen wie "literarisch" (für literally), "basiert" (für based) oder "salzig" (für salty) verwendet, muss künftig zusätzlich dazu, dass er wirkt wie ein blasierter Volldepp, 30 Prozent Zoll entrichten.
10. Google-Suchanfragen
Europäer müssen in Zukunft bei Fragen wieder mehr Bücher und Enzyklopädien zu Rate ziehen: Auf Google-Suchanfragen werden künftig 50 Prozent aufgeschlagen.
11. Amokläufe
Fliegen in Europa bald seltener die Kugeln durch Schulen und andere öffentliche Gebäude? Da auf Amokläufe mit Schusswaffen bald saftige 60 Prozent Importzoll erhoben werden, rechnen Experten künftig mit einem Anstieg von anderen Waffen wie Messern, Golfschlägern oder Nudelhölzern.
12. American Football
Superbowl-Partys, Footballhelme, Footbälle und Touchdowns werden künftig mit 17 Prozent bezollt.
13. Monstertrucks
Wer in der EU mit einem riesigen Auto mit noch riesigeren Reifen über 20 andere Autos springen möchte, muss beim Erwerb dieses Fahrzeugs einen Monsterzoll von 34 Prozent in Kauf nehmen.
14. Oscars
EU-Schauspieler, die einen Oscar erhalten, müssen diese ab sofort mit 25 Prozent verzollen.
15. Boeing-Flugzeuge
Der Zoll von 25 Prozent auf Boeing-Flugzeuge aus den USA ist eher symbolisch, weil es seit 2018 keines mehr über den großen Teich geschafft hat, um in Europa verkauft werden zu können.
16. Mormonen
Mal schauen, ob noch so viele mormonische Missionare an unseren Haustüren klingeln, wenn auf sie ein Zoll von 45 Prozent erhoben wird.
17. Transgender-Panik
Das ist ein herber Schlag für die Hetze- und Panikindustrie in den USA: Auf Transgenderpanik wird künftig eine Einfuhrgebühr von 30 Prozent fällig. Experten gehen davon aus, dass EU-Bürgern die Existenz von Transpersonen schon bald wieder so egal sein wird wie 2017.
18. Atombomben
Hier greift ein gestaffelter Tarif nach Zerstörungskraft und Verstrahlungsdauer (20-40 Prozent). Die französische Atombombenindustrie freut's.
19. Idiotische Schönheitsideale
Silikonbrüste, aufgespritzte Lippen, Kiefer-OPs für eine aggressivere "Jawline" – all das wird künftig mit Zöllen zwischen 10 und 50 Prozent belegt.
20. Facebook, Twitter, Instagram, Google
Soziale Netzwerke und Suchmaschinen aus den USA werden künftig mit 20 Prozent bezollt und werden so bald durch starke heimische Alternativen wie StudiVZ und gEUgle ersetzt.
21. BlackRock
Die geplanten Zölle von 30 Prozent auf BlackRock wurden im letzten Moment auf Betreiben des künftigen Bundeskanzlers Friedrich Merz auf 0,000000000000000000000000000000000000000000001 Prozent abgesenkt.
22. Einmischungen von US-Milliardären
US-Milliardäre, die ihre idiotischen Meinungen in die EU exportieren, indem sie sich in Wahlkämpfe in EU-Ländern einmischen, müssen künftig einen 40-prozentigen Zoll auf ihr Vermögen akzeptieren (pro dämlichem Tweet oder Direktschalte auf AfD-Parteitage).
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