Las Vegas (dpo) - Lange hielt man sie für umweltfreundliche Elektroautos, doch nun zeigt eine Auswertung von Bild- und Videodaten: Bei Teslas handelt es sich entgegen der Angaben des Herstellers offenbar doch um Verbrenner, die große Mengen umweltschädlicher Gase und Schadstoffe freisetzen.
"Die Bilder, die uns derzeit aus den USA erreichen, sind eindeutig", erklärt Mobilitätsexperte Jan-Philipp Kaulbach. "Faszinierend ist allenfalls, dass die Verbrennung und die daraus resultierende Rauchentwicklung bei Teslas meist nicht beim Fahren stattfindet, sondern in der Parkposition."
Ersten Schätzungen zufolge stößt ein einzelner Tesla nach Initiierung des Verbrennungsprozesses innerhalb von nur 30 Minuten weitaus mehr Schadstoffe aus als selbst ein großer Pickup-Truck in einem Jahr.
Nachhaltig ist das nicht. Verkehrsministerien und -behörden weltweit erwägen angesichts dieser neuen Erkenntnisse, Tesla-Fahrzeugen Steuervorteile oder Subventionen zu streichen, die sie umweltfreundlichen Elektrofahrzeugen gewähren.
Die Tesla-Aktie stürzte zwischenzeitlich um weitere 43 Prozent ab.
pfg, dan, ssi